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Abstract

Eine Veröffentlichung in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) durch Forscher der Scripps Institution of Oceanography (UC San Diego) stellt ein neues geophysikalisches Verfahren zur Identifizierung gefälschter antiker Keramik vor. Das Forschungsteam um Yoav Vaknin und Lisa Tauxe nutzt die Messung der viskosen remanenten Magnetisierung (VRM) – ein schwaches sekundäres Magnetfeld, das sich über Jahrhunderte im umgebenden Geomagnetfeld aufbaut –, um modernes von antikem Material zu unterscheiden. Bei der Untersuchung von 45 Keramikproben zeigte sich, dass Objekte, die älter als 1.000 Jahre sind, eine Erwärmung auf mindestens 234 °F (112,2 °C) benötigen, bevor ihre VRM-Signatur gelöscht wird, während die VRM moderner Keramiken bei deutlich niedrigeren Temperaturen verschwindet. Dieses Verfahren bietet Museumskuratoren, Archäologen und Strafverfolgungsbehörden eine quantitative Methode zur Bekämpfung von Fälschungen und illegalem Antiquitätenhandel.

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