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Abstract

Nach zwanzig Jahren relativer Stagnation unter der Dominanz von Git steht die Versionskontrolle vor einer grundlegenden Neuausrichtung, getrieben durch den massiven Anstieg von Commits durch KI-Agenten und Performance-Engpässe etablierter Plattformen wie GitHub. Der Branchenveteran Pablo Santos Luaces analysiert diesen Wandel anhand historischer Vergleiche mit dem Niedergang von SourceForge und ClearCase. Das rasante Wachstum von gigantischen Monorepos und agentengetriebenen Workflows erzwingt neue Architekturansätze wie serverseitig versionierte Arbeitsbereiche, Provenance Tracking und virtuelle Dateisysteme. Neue Akteure – darunter Git-basierte Systeme wie Origin, Entire und Pierre sowie native Alternativen wie Jujutsu, Diversion und Epics Lore – läuten eine Ära nach der reinen verteilten Versionskontrolle ein.

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