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Abstract

Dieser Vortrag der Konferenz MMCD 26 dokumentiert die erfolgreiche Reverse-Engineering-Analyse und experimentelle Linux-Implementierung von Apples proprietärem Verbindungsschicht-Protokoll „Low Latency Wi-Fi“ (LLW). LLW bildet das technologische Rückgrat für latenzkritische Echtzeit-Videoübertragungen im Apple-Ökosystem, wie Sidecar, Universal Control und iPhone-Mirroring.

Durch das Tracing des im macOS-Userspace ausgeführten DriverKit-Prozesses mittels LLDB wurden proprietäre Broadcom-Konfigurationsbefehle (IOVAs) isoliert. Der Befehl interface_create erzeugt hierbei eine dedizierte virtuelle Schnittstelle für AWDL und LLW, während der Befehl HP2P (High Priority Peer-to-Peer) kritische Parameter wie Sendezeitfenster (TXOP) und Frame-Aggregation in der Firmware steuert.

Da Asahi Linux auf Apple-Hardware die originale macOS-Firmware verwendet, konnte die identifizierte Kommunikationsstruktur direkt in den Linux-Kernel-Treiber brcmfmac repliziert werden. Durch das Hinzufügen spezifischer Ringpuffer (Flow Rings) für den Traffic-Identifier 7 (Sprachklasse mit höchster Priorität nach IEEE 802.11e EDCA) gelang dem Entwicklerteam die native Übertragung von Unicast- und Broadcast-Paketen unter Linux. Erste Performancetests zeigen eine stabile Verbindung mit einer Paketverlustrate von rund 3 % in störungsarmen Umgebungen.

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Glossar

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