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Abstract

Dieser Vortrag des Doktoranden Patrick K. (Aalto-Universität) dokumentiert die erfolgreiche Hardware-Analyse und den kryptoanalytischen Einbruch in die Sicherheitsarchitektur von Nvidias Krypto-Mining-Prozessoren (CMP 170HX / 180HX), welche auf dem GA100-Grafikprozessor basieren.

Nvidia hatte diese GPUs nach dem Ende des Ethereum-Minings im Jahr 2022 durch restriktive Firmware- und Hardware-Sperren (Drosselung der CUDA-Kerne auf ca. 4.400, Limitierung des physisch vorhandenen HBM2-Speichers auf 8 GB statt 40/48/96 GB sowie Reduzierung der Tensor-Leistung auf 1/64) de facto zu Elektronikschrott degradiert. Durch die Entdeckung eines AES-128-Verschlüsselungsfehlers (Verwendung des schwachen ECB-Modus und Analyse konstanter Null-Padding-Muster zur Rekonstruktion des Debug-Schlüssels) gelang es den Analysten, den verschlüsselten Falcon-Mikrocode zu dekompilieren.

Unter Ausnutzung einer Pufferüberlauf-Schachstelle (Buffer Overflow) im Bootloader der Nvidia-Open-Source-Treiber wurde eine ROP-Kette (Return-Oriented Programming) entwickelt. Diese überschreibt die Stack Canaries des Falcon-Mikrocontrollers und ermöglicht die direkte Manipulation der Privilege Level Masks (PLM) im Bar-0-Adressraum. Ein im Juli 2024 veröffentlichter, plattformunabhängiger Clean-Room-Unlocker auf Python-Basis schaltete die Rechenleistung (Compute) vollständig frei, was zu einer sofortigen Marktpreis-Verdopplung der Gebraucht-Hardware führte. Ein kurz darauf geleakter chinesischer Treiber-Mod-Unlocker ermöglichte zudem den vollständigen Speicher-Unlock.


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