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Abstract

Dieser Fachvortrag analysiert die komplexen und risikoreichen Identitätsübergänge (sogenannte „Hops“) in hybriden IT-Infrastrukturen am Beispiel eines fiktiven Wiederherstellungsprozesses durch die Support-Mitarbeiterin Alice. Der Referent demonstriert eine „Rube-Goldberg-Maschine“ der Authentifizierung: Der Pfad führt von modernen Cloud-Sicherheitsmechanismen (Entra ID, FIDO-Passkeys, Conditional Access) über Webportale und Reverse Proxies mit HTTP-Headern bis tief in lokale Windows-Infrastrukturen (ADFS, Active Directory, Kerberos-Delegierung via S4U, Privilege Attribute Certificates, SID-History, Foreign Security Principals und veraltetes NTLM).

Die architektonische Analyse verdeutlicht die fundamentale Diskrepanz zwischen modernen Zero-Trust-Modellen und den impliziten, historischen Vertrauensstrukturen („Trust-me-Bro“) an den Protokollübersetzungsgrenzen von Legacy-Systemen. Diese Brüche in der Identitätslogik führen im Falle einer Kompromittierung dazu, dass eine effektive Identitäts-Sperrung (Revozierung) auf tieferen Systemebenen technisch fast unmöglich ist, da nachfolgende Sitzungen und Tickets autonom weiterbestehen.

Wichtigste Punkte & Zeitstempel

Glossar

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