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Abstract

Dieser Vortrag bietet eine detaillierte Übersicht über die ingenieurwissenschaftlichen Projekte des TU Wien Space Teams, einer studentischen Luft- und Raumfahrtvereinigung. Die Präsentation gliedert sich in drei Kerninitiativen: Feststoff- und kryogene Flüssigkeitsraketensysteme, die Entwicklung des 1U-CubeSats STS-1 sowie die Konstruktion einer brennstoffzellenbetriebenen Langstrecken-Drohne für das Projekt Across Austria.

Im Bereich der Feststoffraketen wird das Höhenrekordprojekt Hound (Ziel: 100 km Kármán-Linie) analysiert, das nach aerodynamischer Instabilität und Fallschirmversagen bei Mach 4–5 eingestellt wurde. Das Nachfolgeprojekt im Bereich Flüssigkeitstriebwerke (LAMA) nutzt ein druckgasgefördertes Triebwerk mit Flüssigsauerstoff (LOX) und Ethanol, gesteuert über einen koaxialen Pintle-Injektor und getestet auf dem hochschuleigenen 24-kN-Prüfstand Franz. Der Einsatz bei der European Rocketry Challenge (EuRoC) in Portugal demonstrierte einen ballistischen Flug bis auf 5,3 km Apogäum. Der Nanosatellit STS-1 dient als weltraumgestütztes Bildungslabor auf Basis eines Raspberry-Pi-Computersystems im 500-km-LEO, dessen Start mit der Trägerrakete von Isar Aerospace vertraglich fixiert ist. Das Drohnenprojekt evaluiert den Einsatz einer 350-bar-Wasserstoff-Brennstoffzelle zur Realisierung einer autonomen Flugroute von Innsbruck nach Wien entlang definierter Geländekorridore.


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