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Abstract

Diese technische Analyse untersucht das Konzept von „Crust“ (C-Style Rust) – einen pragmatischen Programmieransatz, bei dem die Programmiersprache Rust als direkter, ungarantierter Ersatz für C verwendet wird. Unter vollständiger Umgehung des Borrow-Checkers, der Standardbibliothek (no_std) und des Rust-Typsicherheitsmodells zeigt die Demonstration, wie Low-Level-Systemprogrammierung ausschließlich mit rohen Zeigern (*mut T, *const T), manuellem Speichermanagement via libc (realloc, free) und direkter C-FFI durchgeführt werden kann.

Der Ersteller verzichtet vollständig auf Cargo sowie das Rust-Build-System und nutzt stattdessen native Toolchains (GCC als Linker-Driver) zur Erzeugung minimaler Binärdateien. Die Umsetzung umfasst die Implementierung generischer dynamischer Arrays, variadischer C-Makros mittels Token-Tree-Pattern-Matching (macro_rules!) sowie die fehlerfreie Einbindung und Ansteuerung der C-Grafikbibliothek Raylib ohne externe Abstraktions-Crates. Die gewonnenen Erkenntnisse beleuchten die genaue Interaktion zwischen dem Rust-Compiler (rustc), den C-Laufzeitumgebungs-Initialisierern (crt0.o) und dem nativen ABI-Layout.

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