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Geeignete Peer-Review-Gruppe: Dieses Thema sollte von einer Fachgruppe aus klinischen Psychoanalytikern, psychoanalytischen Entwicklungstheoretikern und Vertretern der analytischen Psychologie nach C.G. Jung begutachtet werden, die sich auf die Schnittstelle zwischen kognitiver Psychologie und psychodynamischen Abwehrmechanismen spezialisiert haben.


Abstract

Dieser klinische Vortrag entwirft ein theoretisches Modell zur Psychogenese psychologischer Funktionen nach Carl Gustav Jung, mit speziellem Fokus auf die introvertierte Intuition (Ni). Es wird postuliert, dass Jung'sche Funktionen in ihrer Entstehung keine primär kognitiven Fähigkeiten darstellen, sondern sich aus frühkindlichen, psychoaffektiven Abwehrmechanismen entwickeln. Am Beispiel der unbewussten „Fantasie der Divination“ (Wahrsagung) und der eng verwandten Reparationsfantasie des „verwundeten Heilers“ wird aufgezeigt, wie Kinder existenzielle Ohnmacht und Abhängigkeitsängste regulieren. Im Zuge der kognitiven Reifung verfestigen („enkrustieren“) sich diese unbewussten Bewältigungsstrategien zu stabilen Persönlichkeitsmerkmalen (Traits). Die tatsächliche kognitive Treffsicherheit bei der Antizipation von Trends variiert im Erwachsenenalter erheblich; entscheidend für die Klassifikation als Ni-Dominant ist jedoch nicht die fehlerfreie Performanz, sondern die habituelle, unbewusst motivierte Ausrichtung auf zukunftsorientierte Prädiktion zur Selbstwert- und Affektregulation.


Wichtigste Punkte & Zeitstempel


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Glossar

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