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Abstract

Diese Präsentation von Brett Barkley (UT Austin) untersucht die labelfreie Erkennung von Eingaben außerhalb des Trainingsbereichs (Out-of-Distribution, OOD) mittels eingefrorener (frozen) Repräsentationen von Basismodellen ohne nachgelagertes Fine-Tuning. Als Kernmetrik für die Systemzuverlässigkeit wird der End-to-End-Goodput definiert, welcher fehlerhafte oder unbegründete Modellausgaben (Halluzinationen) präventiv unterdrückt.

Im Rahmen einer Benchmark-Analyse über 59 Bild- und Sprachverarbeitungs-Tasks (unter Einsatz von Architekturen wie DINOv1 bis DINOv3 sowie Qwen-Modellen) wurden zwei Detektionsansätze auf den Aktivierungen der vorletzten Schicht evaluiert: ein komplexes Diffusionsmodell (Elucidated Diffusion) sowie die parametrische Mahalanobis-Distanz über multivariate Normalverteilungen. Die empirischen Resultate demonstrieren, dass mit zunehmender Modellskalierung die Leistungskluft zwischen hochkomplexen Algorithmen und einfacher Distanzmetrik kollabiert. Hochskalierte, eingefrorene Modelle besitzen inhärent suffiziente Repräsentationsräume zur OOD-Identifikation. Mittels einer schnellen OOD-Inferenz (5 ms Latenz via JAX) lässt sich eine echtzeitfähige Query-Filterung implementieren, welche signifikante Compute- und Token-Ressourcen insbesondere bei Chain-of-Thought-Inferenzketten einspart.


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