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Abstract

In dieser Präsentation stellt Arthi vom AMD JAX-Team die Integration von FlyDSL-Kerneln in das JAX-Framework auf AMD-GPUs vor. FlyDSL ist eine Python-basierte Kernel-DSL (Domain-Specific Language), die Entwicklern feingranulare Kontrolle über GPU-Hardwarestrukturen wie Kachelgrößen (Tiling), Speicherlayouts, MFMA-Instruktionen (Matrix Fused Multiply-Add) und Epilog-Fusionen bietet. Dies geht über die automatischen Optimierungsmöglichkeiten des XLA-Compilers hinaus, der bei komplexen Workloads wie Fused Attention oder Mixture-of-Experts (MoE) an seine Grenzen stößt.

Die vorgestellte Architektur nutzt eine Brückenschicht, die JAX-Tensoren via DLPack in memref-Formate konvertiert, XLA Custom Calls registriert und zur Laufzeit einen C-Trampoline-Layer verwendet, um Puffer an GPU-Shards zu übergeben. Am Beispiel eines zwei-stufigen gerouteten GEMM-Kernels für MoE-Modelle (Mixtral 8x7B in FP8) zeigt der Ansatz deutliche Effizienzgewinne: Durch die Fusion von Gather-, Group-GEMM-, SwiGLU- und Scatter-Operationen wird unnötiger Rechenaufwand vermieden. In End-to-End-Inferenz-Testläufen auf MaxText wurde eine 2,5-fache Beschleunigung im Prefill und eine 3,5-fache Beschleunigung im Decode erzielt (Durchsatzsteigerung von 14 auf 50 Tokens/Sekunde). Zukünftige Erweiterungen umfassen die Unterstützung von Rückwärts-Kerneln (Custom VJP) für das Training, dynamische Skalare sowie vorgefertigte Python-Wheels.

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