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Abstract

Das holografische Prinzip besagt, dass der gesamte Informationsgehalt eines dreidimensionalen Raumvolumens vollständig auf einer zweidimensionalen Grenzfläche kodiert werden kann. Historisch basiert diese Erkenntnis auf den Arbeiten von Bekenstein und Hawking zur Entropie Schwarzer Löcher, die proportional zu deren Oberfläche und nicht zum Volumen skaliert. Mit der mathematischen Entdeckung der AdS/CFT-Korrespondenz Ende der 1990er Jahre wurde gezeigt, dass eine Gravitationstheorie im Inneren eines negativ gekrümmten Anti-de-Sitter-Raums exakt einer gravitationsfreien Quantenfeldtheorie auf dessen Rand entspricht. Während das Prinzip in mathematisch idealisierten Räumen bewiesen ist, bleibt die Übertragbarkeit auf unser positiv gekrümmtes, expandierendes de-Sitter-Universum Gegenstand aktiver Forschung. Führende Theorien wie „It from Qubit“ deuten darauf hin, dass Raumzeit und Distanz emergente Phänomene quantenmechanischer Verschränkung sein könnten.

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