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Abstract

In diesem Vortrag demonstriert Markus Kuppe (Microsoft), wie die formale Spezifikationssprache TLA+ (Temporal Logic of Actions) komplexe Nebenläufigkeitsfehler in reaktiven und verteilten Systemen effizient aufdeckt. Am Beispiel einer blockierenden Multi-Producer Multi-Consumer (MPMC) Queue wird gezeigt, wie unvorhergesehene Deadlocks und Starvation-Effekte entstehen, die durch herkömmliche Unit- und Integrationstests oft unentdeckt bleiben. Mithilfe des Modellprüfers TLC führt Kuppe vor, wie man Systemzustände mathematisch modelliert, Invarianten sowie Liveness-Eigenschaften ([]<>) definiert und systematisch den kürzesten Pfad zur Fehlerursache ermittelt. Durch gezielte Anpassungen – wie die selektive Benachrichtigung von Threads (notify_other) und die Umstellung von unbestimmten Wartemengen auf geordnete FIFO-Sequenzen – werden sowohl die Deadlock-Freiheit als auch die Fairness des Systems mathematisch bewiesen.

Wichtigste Punkte & Zeitstempel

Glossar

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