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Zusammenfassung

Dieser Vortrag von Assistenzprofessor Lee Jang (Washington University in St. Louis) behandelt die methodischen Herausforderungen und Validierungsstrategien bei der kausalen Inferenz und der Nutzung von maschinellem Lernen auf Basis elektronischer Gesundheitsakten (EHRs). Im Fokus steht nicht die primäre Effektlösung, sondern die Bewertung der Zuverlässigkeit von Effektschätzungen aus Beobachtungsdaten. Es werden relationale Datenbankmodelle wie das OMOP Common Data Model, das Problem der unbeobachteten Konfundierung, der Average Treatment Effect (ATE) sowie Large-Scale Propensity Scores (LSPS) mit L1-Regularisierung als skalierbare Lösung für hochdimensionale Kovariaten (ca. 50.000 Variablen) diskutiert. Zur Validierung werden drei Kernmethoden vorgestellt: Äquilibrierung (Equipoise), Kovariatenbalance und Negativkontrollen (E-Score). Anhand einer multizentrischen Fallstudie zu Semaglutid (GLP-1-Rezeptoragonisten) im Vergleich zu anderen Diabetes-Medikamenten hinsichtlich des Risikos einer ischämischen Optikusneuropathie (NAION) an 14 Datenbanken wird die praktische Anwendung der Diagnostika demonstriert, bei der nur 5 Datenbanken alle Kriterien für eine Metaanalyse erfüllten.

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Glossar

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