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Abstract

Die vorgestellte Forschungsarbeit (Self-Play Pretraining with Zero Data, arXiv:2609.30063) demonstriert ein Verfahren zum Vortraining autoregressiver Transformer-Modelle gänzlich ohne natürliche Trainingsdaten (Tabula Rasa). Das Framework modelliert die Generierung synthetischer Daten als explorative Suche über den Raum aller berechenbaren Strukturen auf Basis einer universellen Turing-Maschine (UTM).

Zwei separat parametrisierte LLaMA-basierte Transformer interagieren in einer geschlossenen Selbstspiel-Schleife: Ein Generator ($g_\phi$) erzeugt Programme in einer minimalen, Turing-vollständigen Sprache (Brainf*ck-Dialekt). Diese Programme werden auf einer UTM mit zufälligen Eingabebändern ausgeführt und erzeugen Byte-Sequenzen. Ein Learner ($\pi_\theta$) wird per Next-Token-Prediction (Cross-Entropy-Loss) auf diesen Sequenzen trainiert. Der Generator wird mittels Reinforcement Learning (GRPO) optimiert; als Belohnungssignal dient ein vorkonditionierter Gradienten-Alignment-Score (Learning-Progress Reward), der misst, wie stark der Gradient einer Sequenz mit der bisherigen Lerntrajektorie des Learners (über ein gleitendes Lookback-Fenster) übereinstimmt. Zur Vermeidung von Catastrophic Forgetting und zur gezielten Exploration nutzt das System einen MAP-Elites-Pool aus frischen Samples, Mutationen und Replay-Puffern.

Die empirischen Ergebnisse belegen universelle Zero-Shot-Power-Law-Skalierungsgesetze auf gänzlich ungesehenen multimodalen Datensätzen (Text, Bild/CIFAR-10, Audio, DNA, C/Python-Code) sowie das emergente Entstehen von In-Context-Learning (ICL) und die autonome Entdeckung mathematischer Regularitäten (z. B. Fibonacci-Folgen).


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