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Abstract

Das Video behandelt das aufkommende Forschungsfeld der Xenokortikation, bei dem menschliche kortikale Organoide in genetisch modifizierte Mäuse transplantiert werden, denen von Natur aus der Großhirnnexus (Neokortex) fehlt. Frühere Versuche aus dem Jahr 2022 von Dr. Sergio Pasca an der Stanford University scheiterten oft an zeitlichen und räumlichen Entwicklungsbarrieren zwischen Nagetier- und menschlichen Neuronen. Durch den Einsatz sogenannter apalialer Mäuse (ausgelöst durch die Deletion des Esco2-Gens) konnte dieser Engpass umgangen werden. Die transplantierten menschlichen Organoide expandierten innerhalb von drei Monaten auf bis zu 90–92 % des Gehirnvolumens der Nagetiere, bildeten funktionelle Blutgefäße, neuronale Netzwerke und Verbindungen zum Rückenmark aus. Zu den wissenschaftlichen Durchbrüchen zählen die Entstehung seltener Von-Economo-Neuronen (VENs) sowie neue präklinische Modelle für neurodevelopmentale Störungen, Schizophrenie, Autismus und Schlaganfälle. Die Forschung unterliegt strengen ethischen Richtlinien der ISSCR (International Society for Stem Cell Research).

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