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Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 7.3 veröffentlicht, der mit 18.765 Non-Merge-Commits von 3.021 Entwicklern einen neuen Rekord aufstellt. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören das Dateisystem failfs, welches sämtliche Operationen fehlschlagen lässt und der strikten Sandbox-Isolierung dient, die Fertigstellung des Subschedulers sched_ext sowie erweiterte SMB-Server-Funktionen, die nun unter anderem die optionale Unterstützung für Apple Time Machine beinhalten. Darüber hinaus bringt das Release erste Wi-Fi-HaLow-Treiber und erweiterte Plattformunterstützung für Apple-Silicon-SoCs (M3 Pro, Max, Ultra).
failfs: Ein neues Pseudo-Dateisystem, das alle Dateioperationen und Pfadsuchenden fehlschlagen lässt, um die Sandbox-Sicherheit für statisch gelinkte Anwendungen zu erhöhen und Chroot-Ausbrüche zu verhindern.fchroot(): Ergänzt das Dateisystem-Management und ermöglicht die Verzeichnisänderung über bereits geöffnete Dateideskriptoren.sched_ext: Die Implementierung dieses flexiblen Frameworks für ladbare Kernel-Scheduler wurde in diesem Release finalisiert.ksmbd: Der In-Kernel-SMB-Server unterstützt nun Apple Time Machine durch Implementierung spezifischer AAPL-Protokolle, Finder-Streams, COPYCHUNK- und sparse-file-Kompatibilität.ksmbd: Diskutiert wurde die Integration von Apple Time Machine in den In-Kernel-SMB-Server (ksmbd), wobei klargestellt wurde, dass Apples SMB-Client-Quellcode unter der BSD-4-Lizenz auf GitHub verfügbar ist (apple-oss-distributions/SMBClient) und somit kein reines Reverse-Engineering vorliegt. Kritiker äußerten Bedenken hinsichtlich der erhöhten Angriffsfläche von Kernel-Modus-SMB-Diensten im Vergleich zu User-Space-Alternativen.failfs: Technische Analysen bestätigten, dass failfs ideal für die Isolierung netzwerkbasierter, statisch gelinkter Prozesse ist, da Angreifer nach einem Exploit keine lokalen Dateien öffnen oder Dateisystemstrukturen navigieren können.binfmt_misc: Ein Kernel-Subsystem, das die Ausführung verschiedener Dateiformate anhand ihrer magischen Bytes oder Dateiendungen ermöglicht.failfs: Ein Pseudo-Dateisystem im Linux-Kernel, das jeden Dateizugriff absichtlich fehlschlagen lässt, um Prozesse streng zu isolieren.fchroot(): Ein Systemaufruf zur Änderung des Wurzelverzeichnisses eines Prozesses auf Basis eines bereits geöffneten Dateideskriptors.sched_ext: Ein Framework, das die Entwicklung von Prozess-Schedulern als ladbare Kernel-Module ermöglicht.ksmbd: Ein im Linux-Kernel implementierter SMB-Server (Server Message Block), der Datei- und Druckerfreigaben im Kernel-Modus bereitstellt.