Diese Datenschutzrichtlinie der Meta Platforms Ireland Limited (gültig ab 23. Juli 2026) regelt die Erhebung, Verarbeitung, Speicherung und Weitergabe personenbezogener Daten über alle Meta-Produkte hinweg (darunter Facebook, Instagram, Messenger und Meta Quest). Das Dokument legt die rechtlichen Grundlagen gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und anderen geltenden Gesetzen dar – darunter Einwilligung, Vertragserfüllung, berechtigte Interessen, rechtliche Verpflichtungen, öffentliche Aufgaben sowie der Schutz vitaler Interessen. Es spezifiziert die Kategorien erfasster Daten (Inhalte, Gerätesignale, Interaktionen mit Meta AI), die Verarbeitungszwecke (Produktpersonalisierung, Werbeausspielung, Sicherheitsmaßnahmen, KI-Entwicklung) und definiert die umfassenden Datenschutzrechte der Nutzer sowie Mechanismen für internationale Datenübertragungen.
Wichtigste Punkte
Verantwortlichkeit und Geltungsbereich: Die Richtlinie deckt alle Meta-Produkte ab und identifiziert die Meta Platforms Ireland Limited mit Sitz in Dublin, Irland, als Hauptdatenschutzverantwortlichen.
Rechtsgrundlagen der Verarbeitung: Die Datenverarbeitung stützt sich auf sechs rechtliche Grundlagen der DSGVO: Einwilligung, Vertragserfüllung, rechtliche Verpflichtungen, berechtigte Interessen, Aufgaben im öffentlichen Interesse und den Schutz vitaler Interessen.
Datenerhebungskategorien: Meta erfasst vom Nutzer bereitgestellte Inhalte (Posts, Kommentare, Audios), Kamera- und Mediathekdaten, Metadaten, Interaktionen mit Funktionen wie Meta AI sowie technische Geräteeigenschaften und Netzwerksignale.
Zwecke der Datenverarbeitung: Die gesammelten Daten werden verwendet zur Bereitstellung und Personalisierung von Diensten und Werbung, zur Gewährleistung von Sicherheit, Integrität und Schutz, für Business-Analysen sowie zur Entwicklung und Verbesserung von KI-Modellen.
Datenweitergabe und Partnerschaften: Meta verkauft keine Nutzerdaten, teilt diese jedoch mit integrierten Partnern, Dienstleistern, im Rahmen von Unternehmensübertragungen sowie zwingend mit Strafverfolgungsbehörden bei gültigen rechtlichen Anfragen.
Nutzerrechte nach DSGVO: Nutzer besitzen umfangreiche Rechte, darunter das Recht auf Auskunft, Widerruf der Einwilligung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Basis berechtigter Interessen sowie das Beschwerderecht bei der irischen Datenschutzkommission (DPC).
Besonderheiten für Minderjährige: Für registrierte Nutzer unter der Volljährigkeit gelten striktere Schutzvorkehrungen, wobei vertragliche Notwendigkeiten bei der Datenverarbeitung häufig durch berechtigte Interessen mit verstärkten Sicherheitsstandards ersetzt werden.
Glossar
DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung): Die EU-Verordnung zum Schutz personenbezogener Daten und zur Regelung des freien Datenausverkehrs innerhalb der Europäischen Union.
Meta Platforms Ireland Limited: Die juristische Hauptgesellschaft für Meta-Dienste im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), die als rechtlicher Datenverantwortlicher agiert.
Datenschutzkommission (DPC): Die irische Aufsichtsbehörde (Data Protection Commission), die als federführende Datenschutzbehörde für Meta in der EU zuständig ist.
Berechtigte Interessen (Legitimate Interests): Eine DSGVO-Rechtsgrundlage, die es Unternehmen erlaubt, Daten zu verarbeiten, sofern die geschäftlichen Interessen nicht durch die Grundrechte des Nutzers unzulässig beeinträchtigt werden.
Meta AI: Die in Meta-Produkte integrierte künstliche Intelligenz, deren Nutzung, Texteingaben und Interaktionen spezifischen Datenverarbeitungsprozessen unterliegen.
Datenübertragbarkeit: Das Recht der betroffenen Person, die von ihr bereitgestellten personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen Format zu erhalten, um diese an einen anderen Verantwortlichen zu übermitteln.
Metadaten: Zusatzinformationen über digitale Inhalte (z. B. Erstellungszeitpunkt, Dateigröße, Interaktionshäufigkeit), die automatisiert bei der Nutzung von Meta-Diensten anfallen.