0:38 Introduction: The film introduces Bruno Bannert, one of the last remaining file cutters in Germany, practicing a craft largely unknown today.
1:14 Three Professions in File Making: Historically, file making involved three distinct roles: the file smith (creating the blank), the file grinder (smoothing it), and the file cutter (creating the teeth).
1:53 Political Reasons for Survival: The scarcity of materials in East Germany (DDR) led to a longer lifespan for the file cutting profession compared to West Germany, as resourcefulness and material conservation were essential.
2:14 History of Files: Files have been used since the Stone Age, with metal files dating back to 700 BC. The craft of file cutting began in Nuremberg in the 15th century.
3:03 Last File Cutting Job: The film depicts what may be Bannert's last file cutting job, signifying the end of an era.
3:55 Process of File Sharpening: Whether creating new files or sharpening old ones, the process is similar. It begins with annealing the hardened steel to soften it for cutting.
7:44 Removing the Old Cut: Before recutting, the old teeth are removed using a chisel, preserving as much material as possible to allow for multiple sharpenings.
8:58 Grinding the File: The file is then ground to create smooth, flat surfaces for optimal cutting.
11:14 File Cutting Machines: Bannert uses two file cutting machines, one for larger files and one for finer ones, both powered by a single motor and connected via a belt-driven transmission system.
12:28 Sharpness of the Chisel: The sharpness of the chisel is crucial for creating a good cut, possibly explaining why hand-crafted files are considered superior by some.
12:31 The Cutting Process: The cutting, or "hauen", is the defining process of the craft, involving striking the file surface with a chisel to create teeth.
13:14 File Variety: Different files require different cutting patterns (hie), varying in depth, angle, and density of the teeth.
14:12 Selling Files: Bannert also sells his sharpened files directly to customers, offering expert advice on their use.
15:04 Double Cut: Most files receive a second cut, the "oberhieb", to refine the teeth and improve cutting performance.
17:25 Hand Cutting: Bannert still hand-cuts rasps, as their irregular teeth prevent clogging during use.
18:59 Leonardo da Vinci's File Cutting Machine: Da Vinci designed a file cutting machine in 1503, a testament to his ingenuity, though it's unclear if it was ever built.
20:03 Hardening the File: Hardening is a critical step, involving reheating the file and quenching it in saltwater to achieve the desired hardness.
20:29 Hardening Powder: A hardening powder, consisting of salt, charcoal dust, horn meal, and mill dust, protects the teeth during the hardening process and adds carbon to the steel.
22:21 Straightening the File: If necessary, the file is straightened using a lead hammer and a regular hammer.
22:40 Thoughts on Material Conservation: Bannert reflects on the shift from valuing material conservation to prioritizing time efficiency in modern manufacturing.
24:42 The Future of File Cutting: Bannert acknowledges that the craft is dying and expresses his intention to close his workshop.
25:27 The Loss of a Craft: The film concludes by lamenting the disappearance of traditional crafts like file cutting and the associated loss of hand-made tools and a connection to the objects we use.
German Summary:
Der Letzte seines Standes: Der Feilenhauer
0:38 Einleitung: Der Film stellt Bruno Bannert vor, einen der letzten Feilenhauer in Deutschland, der ein heute weitgehend unbekanntes Handwerk ausübt.
1:14 Drei Berufe in der Feilenherstellung: Historisch gesehen umfasste die Feilenherstellung drei verschiedene Rollen: den Feilenschmied (Herstellung des Rohlings), den Feilenschleifer (Glätten) und den Feilenhauer (Herstellung der Zähne).
1:53 Politische Gründe für das Überleben: Die Materialknappheit in Ostdeutschland (DDR) führte zu einer längeren Lebensdauer des Feilenhauerberufs im Vergleich zu Westdeutschland, da Einfallsreichtum und Materialschonung unerlässlich waren.
2:14 Geschichte der Feilen: Feilen werden seit der Steinzeit verwendet, Metallfeilen gibt es seit 700 v. Chr. Das Handwerk des Feilenhauens begann im 15. Jahrhundert in Nürnberg.
3:03 Letzter Feilenhauauftrag: Der Film zeigt möglicherweise Bannerts letzten Feilenhauauftrag, der das Ende einer Ära darstellt.
3:55 Prozess des Feilenschärfens: Ob neue Feilen hergestellt oder alte geschärft werden, der Prozess ist ähnlich. Er beginnt mit dem Glühen des gehärteten Stahls, um ihn zum Schneiden weich zu machen.
7:44 Entfernen des alten Hiebs: Vor dem erneuten Hauen werden die alten Zähne mit einem Meißel entfernt, wobei so viel Material wie möglich erhalten bleibt, um ein mehrmaliges Schärfen zu ermöglichen.
8:58 Schleifen der Feile: Die Feile wird dann geschliffen, um glatte, ebene Oberflächen für optimales Schneiden zu erzeugen.
11:14 Feilenhaumaschinen: Bannert verwendet zwei Feilenhaumaschinen, eine für größere und eine für feinere Feilen, die beide von einem einzigen Motor angetrieben und über ein riemengetriebenes Transmissionssystem verbunden sind.
12:28 Schärfe des Meißels: Die Schärfe des Meißels ist entscheidend für einen guten Hieb, was möglicherweise erklärt, warum handgefertigte Feilen von manchen als überlegen angesehen werden.
12:31 Der Hauprozess: Das Hauen ist der bestimmende Prozess des Handwerks und beinhaltet das Schlagen der Feilenoberfläche mit einem Meißel, um Zähne zu erzeugen.
13:14 Feilenvielfalt: Verschiedene Feilen erfordern unterschiedliche Hiebmuster, die sich in Tiefe, Winkel und Zahndichte unterscheiden.
14:12 Verkauf von Feilen: Bannert verkauft seine geschärften Feilen auch direkt an Kunden und berät sie fachkundig über deren Verwendung.
15:04 Doppelhieb: Die meisten Feilen erhalten einen zweiten Hieb, den sogenannten Oberhieb, um die Zähne zu verfeinern und die Schnittleistung zu verbessern.
17:25 Handhauen: Bannert haut Raspeln immer noch von Hand, da ihre unregelmäßigen Zähne ein Verstopfen während des Gebrauchs verhindern.
18:59 Leonardo da Vincis Feilenhaumaschine: Da Vinci entwarf 1503 eine Feilenhaumaschine, ein Beweis für seinen Einfallsreichtum, obwohl unklar ist, ob sie jemals gebaut wurde.
20:03 Härten der Feile: Das Härten ist ein kritischer Schritt, bei dem die Feile erneut erhitzt und in Salzwasser abgeschreckt wird, um die gewünschte Härte zu erreichen.
20:29 Härtepulver: Ein Härtepulver, bestehend aus Salz, Holzkohlepulver, Hornmehl und Mühlenstaub, schützt die Zähne während des Härtevorgangs und reichert den Stahl mit Kohlenstoff an.
22:21 Richten der Feile: Bei Bedarf wird die Feile mit einem Bleihammer und einem normalen Hammer gerichtet.
22:40 Gedanken zur Materialschonung: Bannert reflektiert über den Wandel von der Wertschätzung der Materialschonung hin zur Priorisierung der Zeiteffizienz in der modernen Fertigung.
24:42 Die Zukunft des Feilenhauens: Bannert räumt ein, dass das Handwerk am Aussterben ist, und drückt seine Absicht aus, seine Werkstatt zu schließen.
25:27 Der Verlust eines Handwerks: Der Film endet mit der Klage über das Verschwinden traditioneller Handwerke wie dem Feilenhauen und dem damit verbundenen Verlust handgefertigter Werkzeuge und der Verbindung zu den Gegenständen, die wir benutzen.